Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei

Die Metallgießerei ist das letzte erhaltene Gebäude der Howaldtswerke, die sich Ende des 19. Jahrhunderts im heutigen Stadtteil Dietrichsdorf ansiedelten. Ihre Firmengebäude ließen die Howaldt-Brüder in den 1880ern von dem bedeutenden Kieler Architekten Heinrich Moldenschardt errichten. Bis 1980 in Betrieb, repräsentiert die Metallgießerei rund 100 Jahre Industrie- und Werftgeschichte. Der Arbeitsraum mit der Ofenanlage im Mittelpunkt ist weitgehend original erhalten. Hier wurden Leitungen und Anschlüsse, Hebel und Beschläge, Glocken und Propeller für die Schiffe der Howaldtswerke hergestellt.

Das Industriemuseum ist eingeschränkt barierefrei.

PROGRAMM
Samstag, 16.10. 20:00 – 23:00 Uhr
Sonntag, 17.10. 11:00 – 17:00 Uhr
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ADRESSE

Grenzstraße 1, 24149 Kiel

BUSHALTESTELLE

Grenzstraße oder Tiefe Allee

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Programm

Samstag, 16.10.
20:00 – 23:00 Uhr

Geschichte im Licht

Lichtinstallation des Vereins Eastside Lights auf der Fassade der Metallgießerei

Wenn der Verein Eastside Lights Fassaden in Szene setzt, dann verändern sich Formen und Farben, Steine geraten in Bewegung, Bilder ziehen vorbei. Wer an diesem Abend an der Metallgießerei vorbeiflaniert, wird immer wieder andere Eindrücke mitnehmen. Bitte beachten: Das Gebäude bleibt während der Lichtprojektion geschlossen.

 

Sonntag, 17.10.
11:15 Uhr und 14:00 Uhr

Gussvorführung mit Honorarkräften des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums

Vor dem Gießen steht die Form. Nur wenn sie fachgerecht aus Formsand hergestellt wurde, kann ein einwandfreies Gussstück entstehen. Bei der Gussvorführung erleben Sie die wesentlichen Arbeitsschritte dieses Prozesses. Dabei erfahren Sie auch Einiges über die Arbeitsbedingungen in der Metallgießerei, die von 1884 bis 1980 in Betrieb war.

 

Impressionen